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Hand in Hand

Hand in Hand

Das neueste Projekt von Gekås, das gemeinsam mit Hand in Hand durchgeführt wird, hilft Menschen dabei, sich aus der Armut zu befreien, indem sie ein eigenes Unternehmen gründen. Mit diesem Projekt sollen die Menschen bessere Möglichkeiten erhalten, sich aus der Armut zu befreien und sich ein eigenes Auskommen aufzubauen.

– „Das Unternehmertum liegt uns natürlich besonders am Herzen, da es einen großen Teil unserer eigenen Unternehmer-Gene ausmacht; daher war das für uns der richtige Weg, um Menschen in benachteiligten Gegenden dieser Welt zu helfen“, sagt Jan.

Gekås und Hand in Hand

Gekås finanziert ein Projekt im indischen Dorf Pannala, das Menschen die Möglichkeit gibt, eine Ausbildung zu absolvieren sowie einen Mikrokredit und Unterstützung bei ihrer unternehmerischen Tätigkeit zu erhalten. Das Projekt richtet sich in erster Linie an Frauen.

Das Projekt in Pannala

Das Dorf Pannala liegt im Bundesstaat Madhya Pradesh in Zentralindien. Die nächstgelegene Großstadt ist Indore. In Pannala leben rund 1600 Menschen, und die Landwirtschaft ist der dominierende Wirtschaftszweig. Die Armut ist groß, da es wenig Beschäftigungsmöglichkeiten gibt. Viele Kinder gehen nicht zur Schule, weil sie zur Versorgung ihrer Familien beitragen müssen.

Unternehmertum und Arbeitsplätze

Im Laufe der zwei Jahre, in denen Gekås das umfassende Veränderungsprogramm finanzieren wird, wird sich einiges verändern. Etwa 200 Frauen werden in Selbsthilfegruppen eine Ausbildung erhalten. Dort werden sie zuerst lesen, schreiben und rechnen lernen; danach erhalten sie Schulungen, in denen ihnen unternehmerische Fähigkeiten vermittelt werden, und sie lernen, wie man ein kleines Unternehmen betreibt. Nach der Ausbildung und der Möglichkeit, einen Mikrokredit zu erhalten, werden mehr als 100 kleine Familienunternehmen gegründet werden, die den Familien ein Auskommen ermöglichen.

Schule, Gesundheit, Umwelt und Demokratie
Alle Kinder bekommen einen Platz in der Schule; die Schulräume werden renoviert, und es werden zusätzliche Lehrer angestellt werden. Kinder, die das für ihre Altersstufe geforderte Leistungsniveau noch nicht erfüllen können, werden zuerst sogenannte „Transit Schools“ besuchen, um dort ihren Wissensrückstand aufzuholen, bevor auch sie den normalen Schulunterricht besuchen. Darüber hinaus werden umfassende Hygiene-, Gesundheits- und Veterinärprogramme durchgeführt werden. Ein besonderes Umweltprogramm, dessen Schwerpunkte in den Bereichen Abfallwirtschaft, Wasserreinigung und Biogas angesiedelt sind, wird ebenfalls gestartet. Zudem wird ein Bürgerzentrum gebaut, in dem die Dorfbewohner Zugang zum Internet und den Büger- und Gesellschaftsinformationen erhalten werden. Nach Abschluss des Projektes nach zwei Jahren wird es dem gesamten Dorf gelungen sein, sich aus bitterer Armut zu befreien und einer neuen Zukunft entgegenzusehen, die Hoffnung, ein würdevolles Dasein und Wahlmöglichkeiten bietet.

Hand in Hand – bisherige Erfolge

Mit der Unterstützung von Hand in Hand sind bisher bereits 1,7 Millionen Unternehmen entstanden, die Arbeitsplätze schaffen und 2,4 Millionen armen Menschen in Indien und Afrika ein Einkommen ermöglichen. Das bedeutet, dass mehr als zehn Millionen Menschen die extreme Armut hinter sich lassen konnten und mehrere hunderttausend Kinder nicht mehr arbeiten müssen, sondern zur Schule gehen dürfen. Außerdem führt Hand in Hand umfassende Programme im Bereich Gesundheitsfürsorge, Energie, Umwelt und Wasser durch.